Was ein Rendering aus einem Modell macht
Ein 3D-Modell enthält Geometrie und, je nach Programm, Materialangaben. Ein Rendering berechnet daraus, wie Licht durch die Szene läuft: wo es auftrifft, wie es reflektiert wird, welche Schatten entstehen. VEDUTUM verwendet dafür Cycles, den physikalisch basierten Renderer der quelloffenen Software Blender. Cycles verfolgt Lichtstrahlen und liefert dadurch weiche Schatten, indirektes Licht und glaubwürdige Reflexionen.
Die Sonne steht dabei dort, wo sie am Grundstück zur gewählten Zeit tatsächlich steht. Sie wird aus Breitengrad, Längengrad, Nordrichtung, Datum und Uhrzeit berechnet, genau wie in der 3D-Vorschau.
8K7680 × 4320 · 33,2 MP
3840 × 2160 · 8,3 MP
1920 × 1080 · 2,1 MP
Was Sie einstellen
Kamerastandpunkt
Übereck, frontal, Vogelperspektive, Straßenraum. Die Standpunkte werden aus den Abmessungen Ihres Modells abgeleitet.
Brennweite
von 12 bis 85 Millimeter Kleinbildäquivalent. 24 Millimeter ist ein üblicher Wert für Außenansichten, der nicht verzerrt wirkt.
Datum und Uhrzeit
für Sonnenhöhe und Schattenwurf. Für Wettbewerbe ist der 21. Juni gegen 14:30 Uhr eine häufige Wahl, für Wohnbau zeigen Sie gern auch den Winter.
Auflösung
Full HD mit 1920 × 1080 Pixeln, 4K mit 3840 × 2160 Pixeln oder 8K mit 7680 × 4320 Pixeln. Welche Auflösung für welchen Zweck reicht, steht im Artikel Auflösung für Renderings.
Qualität
Vorschau mit Eevee für schnelle Abstimmungen, Standard und Hoch mit Cycles für veröffentlichte Bilder.
Varianten
dieselbe Ansicht mit einem anderen Modellstand. Details unter Materialvarianten.

Was im Bild ist und was nicht
Das Bild zeigt, was im Modell steht. Fehlen Möbel, Bäume, Autos oder die Nachbarbebauung, fehlen sie auch im Bild. Das ist für Entwurfsbesprechungen oft gewollt: Das Volumen steht im Vordergrund, nicht die Inszenierung. Für Verkaufsunterlagen empfehlen wir, Möblierung und Bepflanzung im Modell anzulegen oder das Projektpaket zu wählen, in dem wir Szene und Nachbearbeitung übernehmen.
Zum Bild führen zwei Wege, und wir sagen bei jedem Bild, welcher es war. Beim Renderer aus Ihrem Modell wird nichts ergänzt: Was nicht im Modell steht, ist nicht im Bild. Beim Weg über den Plan baut VEDUTUM erst ein Modell aus Ihren Wänden und Öffnungen, und ein Bildmodell legt Material, Licht und Umgebung darüber. Geometrie, Kamera und Sonnenstand bleiben dabei fest; Bäume, Bodenbeläge und Nachbarbebauung sind Vorschläge und keine Zusage. Für Einreichungen und Verkaufsunterlagen gehört dieser Unterschied in die Bildunterschrift.
Rechenzeit und Warteschlange
Jedes Rendering läuft als Auftrag auf einem GPU-Server. Vor der Bestellung zeigt VEDUTUM eine Schätzung auf Basis von Auflösung und Qualität. Ein Standbild in Full HD ist in der Regel nach wenigen Minuten fertig, 8K braucht bei gleicher Qualität etwa sechzehnmal so viele Pixel und entsprechend länger. Den Fortschritt sehen Sie im Projekt, fertige Bilder erscheinen dort zum Herunterladen.
Für Wettbewerbe mit fester Abgabe lohnt ein Blick auf Wettbewerbsvisualisierung.
Welche Bilder sich eignen
Die größte Stärke automatisch gerenderter Bilder ist die Menge. Wo ein Studio aus Kostengründen drei Perspektiven liefert, können Sie zehn Standpunkte prüfen und die besten zwei veröffentlichen. Besonders gut eignen sich Außenansichten mit klarem Baukörper, Innenräume mit gutem Tageslicht, Varianten derselben Ansicht und Serien über den Tagesverlauf. Weniger geeignet sind Bilder, deren Wirkung vor allem von Inszenierung lebt: Abendstimmung mit vielen Menschen, dichte Vegetation, Spiegelungen in nassem Asphalt. Dafür gibt es das Projektpaket mit Nachbearbeitung.
Ablauf
Ansicht festlegen
in der Vorschau Standpunkt, Brennweite und Tageszeit wählen.
Auftrag anlegen
Auflösung und Qualität wählen, geschätzte Rechenzeit prüfen.
Rendern
Der Auftrag läuft auf einem GPU-Server, der Status steht im Projekt.
Verwenden
PNG herunterladen, im Projekt teilen oder in die Präsentation übernehmen.
Preise
Professional
599 €
im Monat mit 10 Standbildern in 4K.
Studio
1.299 €
im Monat mit 50 Standbildern in 4K.
Projektpaket
ab 10.000 €
je Projekt mit mindestens 50 Standbildern, auch 8K und mit Nachbearbeitung.
Tarife im Vergleich unter Preise.
Nach dem Rendering
Jedes fertige Bild bleibt mit seinen Einstellungen im Projekt. Wenn der Entwurf sich ändert, bestellen Sie dieselbe Ansicht mit dem neuen Modell noch einmal und erhalten ein direkt vergleichbares Bild, ohne Standpunkt und Uhrzeit neu suchen zu müssen.
Häufige Fragen
Welches Dateiformat haben die Bilder?
Standbilder werden als PNG ohne Qualitätsverlust geliefert. Für Websites erzeugen Sie daraus bei Bedarf kleinere JPG- oder WebP-Dateien.
Kann ich die Bilder nachbearbeiten?
Ja. Sie erhalten die Bilder in voller Auflösung und können sie in jedem Bildbearbeitungsprogramm weiterbearbeiten. Die Nutzungsrechte liegen bei Ihnen.
Warum sieht mein Rendering leer aus?
Weil das Modell leer ist. Möbel, Bäume und Umgebung erscheinen nur, wenn sie im Modell enthalten sind. Für Verkaufsbilder legen Sie diese Elemente im Modell an oder wählen das Projektpaket.
Was passiert, wenn ein Auftrag fehlschlägt?
Der Auftrag wird automatisch neu gestartet. Scheitert er mehrmals, steht die Fehlermeldung im Projekt, und der Auftrag wird nicht auf Ihr Kontingent angerechnet.
Welche Brennweite soll ich wählen?
Für Außenansichten sind 24 bis 35 Millimeter üblich, weil sie den Baukörper zeigen, ohne stark zu verzerren. Für Innenräume greifen viele zu 16 bis 20 Millimetern, um mehr vom Raum zu zeigen. Stürzende Linien fallen bei Kameras auf Augenhöhe mit waagrechter Blickrichtung am geringsten aus.
Kann ich Renderings für den Druck verwenden?
Ja. Für große Formate wählen Sie 4K oder 8K. Wie viele Pixel ein Plakat oder eine Bautafel braucht, hängt von Format und Betrachtungsabstand ab; der Wissensartikel zur Auflösung zeigt den Rechenweg.

